Unsere Aufgabenstellung


Wie können die Ressourcen der Erde in Zukunft nachhaltig genutzt werden?

Vision

In den letzten Jahrzehnten wurden kontinuierliche Fortschritte bei der Steigerung der Produktivität und Selektivität von chemischen und biochemische Produktionsprozessen erzielt. Jedoch sind zur Bewältigung der anstehenden Herausforderungen, insbesondere mit Blick auf die Klimakrise, neue Durchbrüche in der Prozesstechnik erforderlich, um drastische Leistungsverbesserungen in bestehenden Prozessen zu erreichen, neuartige Technologien für die Synthese von Chemikalien und die Umwandlung von Energie auf höchstem Effizienzniveau zu entwickeln, den Übergang von fossilen zu nachwachsenden Rohstoffen deutlich zu beschleunigen, den Prozessbetrieb wesentlich flexibler zu gestalten, eine umfassende Kreislaufwirtschaft für möglichst viele Stoffströme zu organisieren und gleichzeitig höhere Produktqualitäten und -funktionalitäten zu erreichen.

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PSE_Forschung2021

Mission

Die Vision bildet den Rahmen für die langfristige Forschungsstrategie der PSE-Gruppe, welche auf drei Eckpfeilern beruht:

  1. Entwicklung einer verallgemeinerten Multiskalen-Methodik, der Elementary Process Functions (EPF) Methodik, die systematisch alle verfügbaren Entscheidungsvariablen auf den verschiedenen hierarchischen Ebenen eines Produktionssystems bei der Prozessgestaltung berücksichtigt.
  2. Computergestütztes Design nachhaltiger Produktionssysteme für die Herstellung ausgewählter, technisch relevanter Produkte, für die chemische Umwandlung und Speicherung erneuerbarer Energien sowie für die moderne Biotechnologie mit der Konzentration auf innovative Prozesse, die mit erneuerbaren Rohstoffen (Biomasse, Wasser, Luft, Rezyklate) betrieben werden, mit Energie aus erneuerbaren Quellen (Sonne, Wind) versorgt werden, umweltfreundliche Materialien und Hilfsstoffe einsetzen und sich durch hohe Flexibilität, hohe Sicherheitsstandards und hohe wirtschaftliche Attraktivität auszeichnen.
  3. Experimentelle Bewertung neuer Prozesskonzepte (die mit den oben genannten theoretischen und rechnergestützten Methoden abgeleitet wurden) unter Einsatz fortgeschrittener inline/online/offline-Analytik, automatisierter Miniplants und maßgeschneiderter mikrofluidischer Bauteile.

Letzte Änderung: 04.01.2022 - Ansprechpartner: Dr. rer. nat. Andreas Voigt